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Astronomische Methode

Wie unsere Sternenkarte berechnet wird

Diese Seite dokumentiert den heutigen Stand des Renderers. Sie trennt überprüfbare Berechnungen, gestalterische Entscheidungen und nicht modellierte Phänomene.

Methode geprüft am 5. August 2026 · Dokumentation gepflegt von Théo Marie

Im Repository geprüfte Daten

01

Die Quelldatei enthält 8.921 Datensätze, darunter einen Datensatz für die Sonne. Dieser wird vor dem Zeichnen der Sterne übersprungen.

02

Die Sterne verwenden feste Katalogkoordinaten und Quellhelligkeiten bis 6,5. Die gezeichnete Anzahl hängt vom geometrischen Horizont und der gewählten Form ab.

03

Die Konstellationsdatei enthält 88 konventionelle Liniensätze, jedoch keine offiziellen IAU-Grenzpolygone.

Implementierte Berechnung

Für Datum, Uhrzeit und Ort führt der Renderer diese Schritte der Reihe nach aus:

  1. 1

    Ortszeit nach UTC

    Die lokale Zeit wird mit Zeitzone und den geltenden Sommerzeitregeln in UTC umgerechnet.

  2. 2

    Sternzeit

    Aus dem julianischen Datum entsteht die mittlere Greenwich-Sternzeit; die Länge ergibt daraus die lokale Sternzeit.

  3. 3

    Position am lokalen Himmel

    Feste Rektaszension und Deklination werden für die geografische Breite in horizontale Koordinaten umgerechnet.

  4. 4

    Auswahl und Projektion

    Punkte über dem geometrischen Horizont und innerhalb der gewählten Form bleiben erhalten und werden stereografisch projiziert.

Was die Karte nicht modelliert

Diese Grenzen sind besonders bei weit entfernten Daten, beweglichen Objekten und realen Beobachtungsbedingungen relevant.

  • Die festen Katalogkoordinaten werden weder um Präzession noch um Eigenbewegung ergänzt.
  • Mond und Planeten werden nicht gezeichnet; auch der Sonnen-Datensatz wird ausgeschlossen.
  • Atmosphärische Refraktion, Gelände, Wetter und Lichtverschmutzung werden nicht simuliert.
  • Wenn eine Ortszeit bei der Sommerzeitumstellung übersprungen oder wiederholt wird, verwendet der aktuelle Renderer einen deterministischen Ersatzwert, statt nach dem gemeinten Zeitpunkt zu fragen.
  • Sternbildlinien sind grafische Konventionen und keine offiziellen IAU-Grenzpolygone.
  • Die Milchstraße ist eine prozedurale künstlerische Ebene und keine astronomische Vermessungsdatei.

Öffentliche, reproduzierbare Nachweise

Das Manifest veröffentlicht Prüfsummen, Datensatzanzahlen, Methode und Grenzen. Beide Eingabedateien sind ebenfalls direkt einsehbar.

Primärquellen

Ergebnis vor der Bestellung prüfen

Die kostenlose Vorschau verwendet dieselbe Platzierungslogik wie die fertige Karte. Wählen Sie Ort und Zeitpunkt und prüfen Sie die Darstellung.

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