Personalisierte Sternenkarte von Nagasaki
32.7503°N, 129.8775°E
Als Tor Japans zur Welt während der Abschottung in der Edo-Zeit verbindet Nagasaki das christliche Erbe der portugiesischen Missionare mit der Erinnerung an eine atomare Tragödie, die in eine Friedensbotschaft verwandelt wurde. Vom Glover-Garten auf dem Hügel über das Friedensgedenkmal bis zum wiederaufgebauten Dejima bietet die Stadt einen multikulturellen Himmel voller Geschichte. Schenken Sie eine Nagasaki-Sternenkarte — so kosmopolitisch wie ihr Hafen mit hundert Segeln.
Berühmte Sehenswürdigkeiten
Glover-Garten
32.7503°N, 129.8775°E
Der auf dem Minamiyamate-Hügel angelegte Glover-Garten bewahrt neun westliche Residenzen des späten 19. Jahrhunderts, darunter das Haus des schottischen Kaufmanns Thomas Glover — eines der ältesten Häuser im westlichen Stil Japans. Seine blühenden Gärten überblicken den Hafen und die Bucht und bieten ein eindrucksvolles Panorama. Hier entfaltet sich der Legende nach die Geschichte der Oper „Madama Butterfly” von Puccini.
Friedenspark
32.7503°N, 129.8775°E
Der am Epizentrum des Atombombenabwurfs vom 9. August 1945 angelegte Friedenspark beherbergt die berühmte 9,7 Meter hohe Friedensstatue, geschaffen von Seibo Kitamura. Ihr nach oben gestreckter rechter Arm symbolisiert die nukleare Bedrohung, ihr horizontal ausgestreckter linker Arm ruft zum ewigen Frieden auf. Der Friedensbrunnen ehrt die Opfer, die im Sterben nach Wasser riefen.
Dejima
32.7503°N, 129.8775°E
Die 1636 im Hafen von Nagasaki erbaute fächerförmige künstliche Insel Dejima diente 218 Jahre lang als einziger den Europäern (den Niederländern) erlaubter Handelsposten in Japan während der Abschottungspolitik der Edo-Zeit. Im späten 19. Jahrhundert durch die Urbanisierung zerstört, wird sie seit 1996 sorgfältig wiederaufgebaut, wobei Lagerhäuser, Residenzen und die ursprüngliche Brücke nach niederländischen Plänen wiederhergestellt werden.
Warum eine Sternenkarte von Nagasaki verschenken?
Eine Sternenkarte von Nagasaki zu schenken bedeutet, die kosmopolitische Seele einer sternenklaren Nacht über Japans offenstem Hafen einzufangen. Ob Heiratsantrag auf dem Berg Inasa, einem der drei schönsten Nachtpanoramen des Landes, oder Jubiläum im Glover-Garten — diese Karte verewigt einen Moment zwischen Ost und West. So multikulturell wie die chinesischen Gassen von Shinchi.
Der Himmel über Nagasaki
Auf 32,75° nördlicher Breite ist Nagasaki eine der südlichsten Großstädte Japans und bietet Sicht auf tiefe südliche Sternbilder, die von Tokio aus selten zu sehen sind. Das Planetarium des Wissenschaftsmuseums Nagasaki bietet öffentliche Vorstellungen und hält die Astronomie für die Gemeinde lebendig. Klare, kühle Herbst- und Winternächte bieten die besten Beobachtungsbedingungen von den Höhen der Nomo-Halbinsel.